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Nährstoffaufnahme durch Pflanzen



Die Nährstoffaufnahme durch Pflanzen erfolgt über die Wurzeln.

Einleitung (Makronährstoffe, Mikronährstoffe und Boden)

Pflanzen brauchen wie wir Nährstoffe. Diese können in Makronährstoffe (mehr erforderlich) und Mikronährstoffe (weniger erforderlich) eingeteilt werden.

Zu den Makronährstoffen zählen Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff, die Pflanzen durch Photosynthese gewinnen. Einige andere Makronährstoffe wie Stickstoff und Phosphor sowie Mikronährstoffe wie Chlor und Mangan nehmen die Pflanzen jedoch über ihre Wurzeln auf.

Boden (oder Wasser bei Wasserpflanzen) ist das Nährstoffreservoir für Pflanzen. Ihr Wurzelsystem besteht aus mehreren Zweigen der Hauptwurzel. Die Haare, die aus diesen Zweigen herausragen, tragen zur Erhöhung der Nährstoffaufnahmefläche bei. Rund um das Wurzelsystem gibt es eine große Vielfalt an Nährstoffen, von denen einige für Pflanzen interessant sind.

Hauptmerkmale

Die einfachste Form der Nährstoffaufnahme ist die Verlagerung des gelösten Stoffes vom konzentriertesten Medium (Boden) zum am wenigsten konzentrierten Medium (innerhalb der Wurzeloberflächenzellen). Dies ist eine Art Transport zugunsten eines chemischen Gradienten. Deshalb nennen wir es einfache Diffusion.

Es zeigt sich, dass nur Sauerstoff, Kohlendioxid und Ammoniak durch einfache Diffusion die Zellmembran passieren können. Immerhin ist sie selektiv, semipermeabel! So finden wir in der Aufnahme von Nährstoffen durch Pflanzen auch:

- Kanäle

Zellmembranproteine, die die Rolle von Poren spielen und eine Art gelösten Stoff oder eine Gruppe gelöster Stoffe passieren.

- Träger

Spezifische Proteine, die eine Bindungsstelle aufweisen, an der sich der gelöste Stoff paart und erkannt wird.

- Pumpen

Ein gelöster Stoff haftet auch an der Erkennungsstelle einer Bombe, die häufig Ionen in die Pflanzenzelle befördert.

Neugier

Fleischfressende Pflanzen nehmen viele Ionen mit ihren Wurzeln auf. Der größte Teil des benötigten Stickstoffs stammt jedoch aus dem Körper der verschlingenden Insekten. Dadurch können sie sich besiedeln und auf stickstoffarmen Böden bleiben. Sie leben also dort, wo andere Pflanzen nicht sein können.